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DO THE COW!
Wie manche von euch vielleicht wissen, ist Peter Fischer ein großer Freund der Country Music ("der wahren Königsdisziplin der E-Gitarre"). DO THE COW! ist eine Übung über eine sehr simple Akkordverbindung, die viele countrytypische Elemente enthält, aber auch den ein oder anderen interessanten Jazzlick. Hier ist ein kurze Analyse der verwendeten Improvisationskonzepte: Takt 1-4: Bluegrass-mäßige Durpentatonikphrasen, mit einigen chromatischen Durchgangstönen, um bei den Akkordwechseln mit der Sololinie rechtzeitig auf Akkordtönen zu landen. Takt 4 ab 2und, 5 und 6: Ein typisches BeBop-Klischee. Takt 7 und 8: Ein interessanter Intervallick. Takt 9-15: Wieder Bluegrass-mäßige Durpentatonikphrasen angereichert und aufgefüllt mit chromatischen Durchgangstönen, um auf "starken" Zählenzeiten Akkordtöne zu treffen. Die leere D-Saite (Takt 14, Zählzeit 3und) ist sehr countrytypisch: Um z.B. im Spielfluss zu bleiben oder einen Lagenwechsel zu vereinfachen, wird häufig eine leere Saite gespielt, oft auch unabhängig davon, ob der Ton tonal paßt oder nicht. (siehe auch Takt 18 und 19). Takt 17-24: In diesem Chorus stehen Arpeggien im Vordergrund. Besonders interessant sind Takt 21/22 (Bm7b5 Arpeggio in Vierergruppen über einen G7 Akkord -> G9 Sound) und Takt 23/24 ( C-Dur- , D-Moll- und D#verm Dreiklänge über C-Dur, die eine schrittweise chromatische Annäherung an den Zielton G bewirken.) Takt 26: Der gleiche Effekt wird hier durch das chromatische Verschieben einer kleinen dreitönigen Phrase erzielt. Takt 27 und 28: C-Melodisch Moll über F7 (F-Lydian b7 sound). Viel Spass beim Spielen ! |
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